Tigergras

In Madagaskar und besonders in Indien findet man die niedrige Sumpfpflanze "Centella asiatica". Der Name Tigergras kommt nicht von ungefähr: Bei Verletzungen wälzt sich der Königstiger oft stundenlang in den saftigen Blättern, damit seine Wunden schneller heilen und frisst sie auch. Davon wird im Volksmund der Name Tigergras abgeleitet. Diesen Trick haben sich die Inderinnen zur Heilung ihrer eigenen Haut abgeguckt.tigergras

Tigergras wird in Asien schon lange zur Pflege der Haut benutzt. Es wirkt  hautstraffend und fördert die Regeneration von überdehnten Hautpartien. Die subtropische Pflanze findet daher Einsatz in hochwertiger Anti-Falten-Cremes. Tigergras steigert die Collagenbildung und hilft auch bei Zellulitis und Schwangerschaftsstreifen.

Die Blätter enthalten ein Öl, dessen Amino- und Fettsäuren sowie Mineralsalze den natürlichen Schutzmantel der Haut unterstützen. Außerdem festigen sie das Bindegewebe, indem sie die Kollagenproduktion anregen. Das Geheimnis sind zwei besondere Zuckerarten, die die Fibroblasten zu Höchstleistungen anspornen. Diese Zellen, sind für die Produktion von neuem Gewebe zuständig. Außerdem regt Tigergras die Bildung von Hautzellen an, lindert Juckreiz und Rötungen.

In der indischen Gesundheitslehre Ayurveda wird daher Tigergras-Extrakt schon seit Jahrhunderten gegen Hautreizungen eingesetzt.



 

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